Der Rumpfinger Fenster-Blog

Tipps gegen nasse Fenster im Winter

17.01.2014 / rumpfinger / Kategorie(n): Fensterpflege

nasse-scheibeKondenswasser an der Innenseite der Fenster ist nicht nur lästig, es deutet auch auf ein ernst zu nehmendes Problem hin: Zu hohe Luftfeuchtigkeit aufgrund einer gestörten Klimaregulierung in der Wohnung führt langfristig zur Entstehung von Schimmel. Das Problem sollte darum keinesfalls ignoriert, sondern möglichst schnell in Angriff genommen werden. Die Ursachen für tropfende Fenster sind dabei ebenso unterschiedlich wie die entsprechenden Maßnahmen, die ergriffen werden können um langfristig Abhilfe zu schaffen.

Welche Ursachen hat Feuchtigkeit am Fensterrahmen?

Schlägt sich am unteren Teil der Scheibe und am Fensterrahmen Wasser nieder, liegt dies an einer zu hohen Luftfeuchtigkeit in der Wohnung; am häufigsten lässt sich dieses Phänomen im Winter beobachten, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenraum am größten ist.

Wurden kürzlich neue Isolierfenster eingebaut, so lässt sich Nässe am Rahmen ganz einfach durch häufigeres Lüften vermeiden. Ihre verbesserte Dämmung unterbindet Luftzug, der bei den alten bzw. schlecht gedämmten Fenstern zu einem unbeabsichtigten Luftaustausch in der Wohnung geführt hat. Kondenswasser ist in diesem Fall also kein Grund zur Beunruhigung, sondern lediglich ein Zeichen dafür, dass die neuen Fenster ihren Zweck erfüllen: Sie leiten weniger Energie nach draußen ab.

In den meisten Fällen jedoch setzt sich Wasser an älteren Fenstern ab; hierfür sind andere Ursachen verantwortlich: Grundsätzlich schlägt sich Kondenswasser immer an der kältesten Stelle im Raum nieder. Konkret bedeutet dies, dass sich an undichten Stellen eine Kälte- bzw. Wärme-Brücke bildet, an der Wärme besonders schnell nach draußen geleitet wird. Neben Schimmelbefall hat dies einen hohen Energieverlust zur Folge, der sich auch auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar macht. Ursache hierfür sind in der Regel schlecht gedämmte oder schadhafte Fenster.

Erste Sofortmaßnahmen: Richtiges Lüften und Heizen

Mit chemischen Mitteln gegen Schimmel vorzugehen ist zum einen ungesund, zum anderen bekämpft es lediglich die Symptome, nicht aber die Ursache des Problems. Stattdessen gilt es zunächst zu überprüfen, ob der betroffene Raum richtig gelüftet wird: Durch drei- bis viermaliges Stoßlüften täglich lässt sich die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung effektiv regulieren. Besonders morgens und abends sollten alle Fenster für fünf bis zehn Minuten ganz geöffnet werden, um einen optimalen Luftaustausch zu gewährleisten; das Kippen der Fenster reicht hierfür nicht aus und verursacht lediglich einen Anstieg der Heizkosten.

Auch durch die richtige Zimmertemperatur lässt sich die Bildung von Kondenswasser an den Fenstern minimieren, da warme Luft im Wohnraum Feuchtigkeit aufnimmt. Es sollte also auf eine ausreichende Beheizung der betroffenen Räume geachtet werden, die Temperatur sollte dabei nicht unter 20° C liegen. Um eine lange Lebensdauer der Fenster zu gewährleisten und sie richtig zu pflegen muss das Wasser in jedem Fall mit einem weichen Tuch aufgewischt werden. Andernfalls bilden unschöne Schimmelflecken an den Silikonfugen, bei Holzfenstern kann zudem der Rahmen durch die sich ablagernde Nässe Schaden nehmen.

Garantierte Lösung des Problems: Austausch der Fenster

Setzt sich trotz richtiger Lüftungstechnik und Raumtemperatur weiterhin Kondenswasser an den Scheiben ab, so bleibt als letzte Konsequenz nur noch der komplette Austausch der Fenster – wie schon erwähnt sind sie in den meisten Fällen Hauptursache der Staunässe. Dabei sollte auf keinen Fall am falschen Ende gespart werden: Sowohl das richtige Fenstermodell als auch der sachgemäße Einbau entscheiden darüber, ob das Problem dauerhaft behoben werden kann. Moderne Fenstersysteme, die auch der neuen Energieeinsparverordnung EnEV 2014 gerecht werden, verfügen in der Regel über eine integrierte Lüftungsanlage, die zur Klimaregulierung in der Wohnung beitragen. Hochwertige Produkte wie unsere „Soleo Kunststofffenster“ zeichnen sich zudem durch einen hohen Wärmedämmungsgrad aus – zum Vorteil der Umwelt und der Heizkostenabrechnung. Für nähere Informationen und eine persönliche Beratung stehen unsere Experten gern zur Verfügung.

Bild: dinadesign, iStock, thinkstockphotos.de