Der Rumpfinger Fenster-Blog

So wählen Sie die richtigen Garagenfenster

01.09.2017 / Mario Rumpfinger / Kategorie(n): Ratgeber

Garagenfester sorgen für eine bessere Belüftung Ihrer Garage und ermöglichen einen optimalen Tageslichteinfall. Das ist besonders wichtig, weil Garagen schon lange nicht mehr nur als Abstellplatz für Autos dienen, sondern auch als Werkstatt und/oder als zusätzlicher Stauraum für Fahrräder und Sonstiges. Auch die Einbruchschutz-Funktion ist bei Garagenfenstern nicht zu unterschätzen. Was gute Garagenfenster auszeichnet, lesen Sie im Folgenden.

Anforderungen an moderne Garagenfenster

Bei Garagenfenstern sind vor allem Sicherheit und Stabilität enorm wichtig; in erster Linie kommt es darauf an, dass sie

  • robust und praktisch
  • pflegeleicht
  • langlebig und strapazierfähig

sind. Weniger relevant ist die Wärmedämmung, da die meisten Garagen nicht beheizt werden.

Auch die Größe des Garagenfensters spielt beim Kauf eine zentrale Rolle. Sie hängt aber mit der Funktion Ihrer Garage zusammen: Je kleiner das Fenster, desto weniger ist es als Werkstatt oder Abstellkammer geeignet.

Materialien für Garagenfenster

Im Prinzip eignen sich alle gängigen Fenster-Materialien für den Einsatz in der Garage. Lediglich von einem Holzfenster raten wir grundsätzlich ab: Abgase und andere Verschmutzungen hinterlassen an Holzfenstern sichtbare Spuren, die sich leider nicht so einfach entfernen lassen. Viel besser geeignet sind dagegen Kunststofffenster oder auch Aluminiumfenster.

Garagenfenster aus Kunststoff

Fenster aus Kunststoff sind für Ihre Garage immer eine gute Wahl: Sie sind pflegeleicht und relativ preisgünstig. Kunststofffenster verfügen zudem über sehr gute Wärmedämmeigenschaften und reduzieren somit das Risiko der Schimmelbildung erheblich.

Das sagen unsere Fensterservice-Profis: Fenster aus PVC sind ebenfalls in punkto Einbruchschutz sehr empfehlenswert. Vor allem wenn sie Stahlverstärkungen im Profil haben, sind sie besonders resistent gegen Aufbrechen!

Garagenfenster aus Aluminium

Alu-Garagenfenster sind ein eher zweischneidiges Schwert: Sie sind meist weniger hochwertig aufgebaut als Aluminiumfenster für Wohnbereiche, aber dennoch vergleichsweise kostspielig – die wichtigsten Vor- und Nachteile haben wir für Sie in unserer Checkliste zusammengestellt:

+ Sehr guter Einbruchschutz

+ Lange Lebensdauer

+ Einfache Wartung

+ Unkomplizierte Pflege

– Eher geringe Wärmedämmung

– Relativ hohe Anschaffungskosten

– Anfällig für Temperaturschwankungen, was zur Verformungen der Fenster führt.

Verglasungsarten bei Garagenfenstern

Sehr viele Garagenfenster werden festverglast montiert[SR1] , so dass sich der Flügel überhaupt nicht öffnen lässt. Die Garagenlüftung erfolgt dann nur über das Garagentor. Wenn Sie Ihre Garage doch permanent lüften wollen, ohne das Tor aufmachen zu können, setzen Sie auf normale Dreh-Kipp-Fenster.

Tipp: Ebenso sinnvoll ist es, Fenster mit einer Sicherheitsverglasung einzubauen, um potenziellen Einbrechern das Einschlagen der Fenster zu erschweren.

Rollladen sind auch bei Garagenfenstern nützlich

Rollläden bei Garagenfenstern sind nicht so weit verbreitet, wie das bei Hausfenstern der Fall ist – und das eigentlich zu Unrecht: Rollläden für Garagenfenster erhöhen den Komfort und steigern Ihre Sicherheit. Außerdem machen Sie mit Rollläden Einbrechern das Leben schwer, und das alles ohne großen Aufwand.

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